Im Kanton Zürich kostet eine Eigentumswohnung 2026 im Median rund CHF 10'200 pro m² (StWE, Kantonsdurchschnitt). Ein Einfamilienhaus liegt im Schnitt bei CHF 1.67 Mio. (+3.1 % ggü. Vorjahr), eine StWE bei CHF 970'000 (+3.2 %). Seit 2019 sind die Preise rund 26–29 % gestiegen. Die Spanne ist gross: Küsnacht führt mit CHF 18'500/m² für EFH, das Andelfinger Weinland startet bei CHF 780'000 fürs Haus. Die durchschnittliche Insertionsdauer beträgt 42 Tage. Stand: März 2026.
Einfamilienhäuser kosten im Median CHF 1.2–1.8 Mio., der Kantonsschnitt liegt bei CHF 1.67 Mio. (+3.1 % ggü. Vorjahr). In der Stadt Zürich werden CHF 2–4 Mio. fällig, in ländlicheren Gemeinden beginnen die Preise ab CHF 800'000. Stockwerkeigentum reicht von CHF 500'000 bis 1.9 Mio., der Durchschnitt liegt bei CHF 970'000 (+3.2 %).
Küsnacht (Bezirk Meilen) ist mit einem EFH-Median von CHF 3'800'000 bzw. CHF 18'500/m² die teuerste Gemeinde, gefolgt von Kilchberg (CHF 3'500'000) und Zollikon (CHF 3'400'000). Die Goldküste – Küsnacht, Zollikon, Erlenbach, Herrliberg – erreicht EFH-Medianpreise von CHF 3–5 Mio. Bei Eigentumswohnungen führt ebenfalls Küsnacht mit CHF 1'950'000 für 4.5 Zimmer (CHF 18'000/m²).
Trüllikon im Bezirk Andelfingen ist mit einem EFH-Median von CHF 780'000 und einer 4.5-Zimmer-StWE ab CHF 480'000 die günstigste Gemeinde. Das Weinland dominiert die günstigsten Ränge: Kleinandelfingen (CHF 820'000), Flaach (CHF 850'000) und Stammheim (CHF 870'000). Gemeinden wie Illnau-Effretikon, Turbenthal, Andelfingen oder Bülach liegen 30–50 % unter dem Kantonsdurchschnitt.
Der StWE-Quadratmeterpreis reicht von CHF 15'800 im Bezirk Meilen bis CHF 6'500 in Andelfingen. Es folgen Horgen (CHF 14'200), Zürich (CHF 13'500) und Dietikon (CHF 10'800); günstiger sind Winterthur (CHF 8'000) und Affoltern (CHF 7'800). Die stärkste Tendenz zeigt Bülach mit +4.0 %, gefolgt von Uster (+3.8 %); Andelfingen wächst mit +2.0 % am langsamsten.
Ja: Die Prognose 2025–2026 erwartet +3.0 % bei EFH und +3.2 % bei StWE, die Einschätzung des Artikels liegt bei +2–4 % für 2026. Treiber sind tiefe Zinsen (SARON-Referenzzins 0.00 % seit der SNB-Zinssenkung Juni 2025), Bevölkerungswachstum von +1.2–1.3 % p.a., knappes Bauland und Baukosten +15 % seit 2020. Der Leerstand bei Wohneigentum liegt bei 0.4 %.
Zürich liegt mit Zug und Genf im Spitzensegment. Die Stadt Zürich erreicht CHF 16'100/m² für EFH und CHF 17'000/m² für StWE, knapp hinter dem Kanton Zug mit CHF 17'700 bzw. CHF 17'100/m². In Zug zahlt man pro m² rund das Drei- bis Vierfache des Jura (CHF 4'500/m² EFH). Aargau-Mitte (Aarau) und St. Gallen bieten mit CHF 7'200–7'600/m² den besten Preis-Leistungs-Korridor.