Für einen Immobilienkauf in der Schweiz brauchen Sie mindestens 20 % Eigenkapital, davon mindestens 10 % als «harte» Mittel (nicht aus der Pensionskasse). Die Tragbarkeit prüft die Bank mit einem kalkulatorischen Zins von 5 % – die Gesamtbelastung darf maximal 33 % des Bruttoeinkommens betragen. 2026 kostet eine Eigentumswohnung im Schnitt CHF 7'719/m², ein Einfamilienhaus CHF 7'881/m². Hinzu kommen Kaufnebenkosten von 3–5 %. Der gesamte Prozess dauert typischerweise 3–6 Monate.
Mindestens 20 % des Kaufpreises müssen als Eigenkapital eingebracht werden, davon mindestens 10 % aus «harten» Eigenmitteln (Ersparnisse, Säule 3a, Erbvorbezug). Maximal 10 % dürfen aus der Pensionskasse stammen. Bei einem Kaufpreis von CHF 1'000'000 benötigen Sie also mindestens CHF 200'000 Eigenkapital, wovon CHF 100'000 nicht aus der PK kommen dürfen.
Die Bank rechnet mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5 % auf der Hypothek (80 %), plus 1 % Nebenkosten und der Amortisation der 2. Hypothek über 15 Jahre. Bei CHF 1 Mio. ergibt das eine jährliche Belastung von CHF 60'000 – dafür ist ein Bruttoeinkommen von CHF 182'000 nötig (Total ÷ 33 %). Aktuelle SARON-Hypotheken liegen bei rund 0.85 %.
Maximal 80 % des Verkehrswerts. Die 1. Hypothek geht bis 65 %, die 2. Hypothek deckt die restlichen 15 % ab und muss innerhalb von 15 Jahren amortisiert werden. Die kalkulatorische Gesamtbelastung (5 % Zins + 1 % Nebenkosten + Amortisation) darf höchstens 33 % des Bruttoeinkommens betragen.
Typischerweise 3–5 % des Kaufpreises, stark kantonsabhängig. Im Kanton Zürich sind es rund 1.5–2 %. Bei CHF 1'200'000 ergeben sich ca. CHF 10'200 (0.85 %): Handänderungssteuer CHF 6'000 (Käuferanteil 0.5 %), Notarkosten CHF 2'400 (0.2 %), Grundbuch CHF 1'800 (0.15 %). Bern und Schwyz erheben keine Handänderungssteuer.
Eine Eigentumswohnung kostet im Schnitt CHF 7'719/m², ein Einfamilienhaus CHF 7'881/m² (2026), bei +2.5 % gegenüber dem Vorjahr. In der Stadt Zürich und am Zürichsee liegen die Quadratmeterpreise teilweise über CHF 15'000. Seit 2020 sind die Preise kumuliert um rund 18 % gestiegen.
Ja. Am 28. September 2025 hat das Schweizer Stimmvolk die Abschaffung des Eigenmietwerts mit 57.7 % Ja angenommen; die Umsetzung ist für ca. 2029 geplant. Der Eigenmietwert (60–70 % der Marktmiete) muss bis dahin als Einkommen versteuert werden. Mit der Abschaffung fallen auch die Abzüge für Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten weg.